deutschitalienischjapanisch
home - centro segantini maloja
Chiesa Bianca  |  Renesse  |  Sentiero Segantini  |  Segantini  |  MalojaGalerie  |  Kontakt

   
Das Atelier ist in diesem Jahr nur auf Anfrage zu besichtigen
Führungen auf dem Sentiero mit der Enkelin von Segantini: Donnerstag 31.Juli 7.+.14. August Treffpunkt jeweils 10.30 beim Segantini Haus. Dauer etwa 3 Stunden
Der Sentiero Segantini

ist ein einzigartiger Spaziergang auf den Spuren des grossen Künstlers. Die Idee und Realisation des Sentiero verdankt Maloja den Fotografen Labahrd und Galli aus Basel. Sie suchten Orte auf, an denen Segantini gemalt hat und dokumentierten sie fotografisch. Der Sentiero Segantini ist 1994 (100 Jahre Segantini in Maloja) entstanden.

Er beginnt bei der Casa Segantini und dem anschlissenden Atelier. Die Familie Segantini bezog im August 1894 das damalige Chalet Kuoni, seitdem ist das Haus in Familienbesitz. Gottardo der älteste Sohn von Giovanni Segantini, war auch Kunstmaler und lebte und arbeitete hier bis zu seinem od. Im Vergleich zu seinem Vater, malte er im sogenannten Atelier welches ursprünglich als massgetreues Modell des Panorama für die Weltausstellung in Paris 1900 errichtet worden war. Giovanni Segantini hat hier nicht gemalt, sondern der Raum diente ihm als Bibliothek.

Von der ersten Station aus erreicht man ganz bequem den „Turm Belvedere“. Früher stand dort ein wunderschönes kleines Schloss, das der Graf de Renesse hatte erbauen lassen. Segantini plante es umzubauen und mit der Familie zu bewohnen. Der Blick vom Schloss aus ins Bergell ist grossartig.

Die nächste Station ist eine Gletschermühle, die Segantini für das Bild „La vanitá“ gewählt hat. Eine weitere Station liegt am Beginn des Malojasees. Auf einem Stein findet man zwei Tafeln. Auf der einen sieht man das Bild „"Frühlingsweide" aus der Anderen ein Bild von Giovanni Giacometti, dem Freund von Segantini. Es zeigt das Palacehotel und ist auf dem Weg nach Baunca gemalt worden. Weiterwandernd geniesst man nicht nur ein wundervolle Aussicht sondern erreicht Blaunca denn hier ist eine sehr interessante Stelle. Die Tafel, die hier angebracht ist, zeigt ein Bild, das Segantini begonnen hat und Giacometti fertig gestellt hat. „"Die beiden Mütter".“

In der Dorfmitte befindet sich eine Tafel, die mehr als Zeitzeugnis zu verstehen ist. Hier befand sich die sogenannte „Taverna americana“, eine bescheiden Steinhütte, die Segantini in sein Bild „Vergehen“ integriert hat.

Auf dem Weg zum Salecina erreicht man erst den Ort, an dem Segantini das Bild „"Rückkehr in die Heimat"“ malte. Dem kleinen Weg weiter folgend, erreicht man die Stelle, an der das "Vergehen" aus dem Trptychon entstand.

Auf dem Rückweg, Richtung Maloja erreicht man der Aelalift. Einem winzigen Pfad bergauf folgend, steht man nach etwa 5 Minuten mehreren Tafeln gegenüber. „"Mein Atelier"“. Hier empfing Segantini Kunstinteressierte, Journalisten und Gäste. An dieser Stelle sieht man auch, wie sehr die Vegetation sich in der Zeit von damals bis heute verändert hat.

Nächste Station auf dem Sentiero ist der Friedhof von Maloja. Im Friedhof ist das Segantini Grab. Mit Blick auf die bergeller Berge malte Segantini das Bild "Glaubenstrost".

Folgt man dem Weg schliesslich Richtung See, sieht man sehr bald die Chiesa Bianca mit der roten Turmspitze. In diesem Kirchlein wurde Segantini aufgebahrt und Giovanni Giacometti malte das letzte Bild des toten Freundes.

Hier endet der Sentiero. Mit Blick auf den Pitz Duan und den Gletscherhörnchen versteht man Segantinis letzte Worte „"Ich will meine Berge sehen". Den Sentiero und diesen Blick wird man sicher so schnell nicht vergessen